Stress im Urban Spree

Zitat:
Nach unserem Auftritt sind wir dann aber urplötzlich von dem Hurensohn von Türsteher festgehalten
und uns der Zutritt die Treppe herauf in den Backstage, wo all unsere Sachen, Rollkoffer, Jacke, Klamotten überhaupt,
Geld, Handy, Instrumente, einfach alles waren, versperrt worden, irgendeine blöde Hippsterluluspalte mit Pagenpottschnitt
hat uns vollgeblubbert, wir hätten irgendwas kaputtgemacht und müssten jetzt dafür haften, blablabla, während
der Wichser von Türsteher uns in (körperlich) brutaler, sexistischer Manier selbst uns vom einfach an die Treppe am Keller zu
setzen, abgehalten hat, wir setzten uns dann demonstrativ auf den Boden, komplett durch vom Auftritt und Taura wurde
zu Recht auch laut, hätte ich mehr Kraft gehabt da, wär ich am liebsten mit einer Flasche auf den Kek von Türsteher losgegangen,
der offensichtlich großen Spaß hatte, seinen Machtfilm an uns ausleben zu dürfen in allerdeutlichster Copmanier.

Er war auch als wir uns einfach kraftlos auf den Boden zwischen Eingang zum Hauptraum und Flur setzten, drauf und dran, vor
Publikum grundlos auf uns losgehen und lang nicht mehr soviel grundlosen Hass in jemandes Gesicht gesehen, auf uns, soll der
Untermensch sich einfach mal nen besser bezahlten Job suchen, statt sein gefühltes Vollopfersein durch sexistische Gewaltausübung kompensieren
zu müssen. Der Sexistische Dreck im Kopf als Motor wurde nicht nur durch sein brachiales Handeln, sondern auch seine Wortwahl überdeutlich.
Türsteher sind auch in Berlin i.d.R. reaktionäre Schweine, sie müssen dafür auch keine AFD-Anhänger oder Nutznießer von Rassismus sein.

Es wurde dann auch handgreiflich neben uns, ich hatte keine Power mehr, viel mitzubekommen, sah nur wie wer quer durch die Toilette
geschubst wurde und irgendwer die Treppe hochflog, iwas ging auch zu Bruch, Leute schrien herum und mir ist rätselhaft, warum wir dafür
verantwortlich gemacht werden sollten, daß irgendwas oben passiert ist, glaube, es ging auch um Entwendung irgendwelcher Sachen aus
nem Nebenraum, irgendson turbokapitalistisches "Kunstatelier" von der Hippstermissgestalt soweit ich das verstanden hab, wohlgemerkt
soll es um ein großes Blatt Papier und ein oder zwei Farbtöpfe gegangen sein (oh my goodness), daß auch von uns
Sachen entwendet wurden, kam nicht zur Sprache, konnte auch garnicht zur Sprache gebracht werden, es ging immer nur um ihr "property"
und sie schwallte mich voll auf Englisch mit juristischem Vocabular, daß ich nicht verstand, wie ein Wasserfall, aber ich hörte auch nicht
hin und sagte am Ende "Fuck you" und zeigte erst dem Türsteher und ihr beide Mittelfinger. Ich denke, wenn ich weniger sturr und
kompromissbereiter oder verhandlungsbereiter gewesen wär, hätten diese Mißgeburten uns sicher in irgendein juristisches Debakel hineingezogen,
daß garantiert zu unseren Ungunsten hätte ausfallen sollen, wie Überprivilegierte Blutsauger, die den Hals nie voll genug kriegen, das eben gern so machen.

Was mich auch tierisch auf die Palme brachte, war, daß die wandelnde Gesichtsbrille mit dem modischen Langbubikopf anfing, mir irgendeinen
Scheiß mit "if it wasn´t you it was someone of your group then" worauf ich sagte, daß ich keine Gruppe habe und keiner angehöre. sondern
einfach eine Musikerin bin, die hier gerade wie Dreck behandelt wird und gerade ein Konzert gespielt hat für Umme und friert, weil ihr verboten
wird, ihre Jacke und ihre Sachen zu holen und sie sich mal ficken kann, dazu noch dieses beschissene deeskalierende Verhalten der meisten Partygäste,
die im Grunde gegen uns handelten statt mal den offensichtlich nur aus kapitalistischer Verwertungslogik heraus und mit "wir brauchen jetzt
einen Sündenbock" Attitüde gegen uns Verfahrenden Ladenbesitzenden/Beanspruchenden (?) zu zeigen, daß so ein willkürliches und mit Gewalt
und Entzug von Möglichkeiten gegen die Artists handeln, nicht klargeht einfach mal.

However, ich hätte auch nicht geheult, wenn jemand das ganze Atelier dieser Kackfresse kurz und klein geschlagen oder angezündet hätte und hätte
dabei keinen Mitleid verspürt und dieser sexistische Hund von Türsteher auf seinem Machtfilm geht überhaupt nicht klar, natürlich haben wir noch den
ganzen Morgen fiese Witze über ihn und die Situation gemacht. Das war jedenfalls Gentrifizierung hautnah und der Kapitalismus zeigt sein wahres Gesicht,
kann man drüber nachdenken, wie viel da offenbart wurde. Jedenfalls war uns tierisch kalt und wir mussten uns dann noch bestimmt eine Stunde lang durch
auf die Bühne setzen und warten, bis jemand unsere Sachen aus dem Backstage holen "durfte" und uns bringt, natürlich fehlte dann was und es wurde behauptet, das
wär alles gewesen und jetzt dürfe niemand mehr hoch. Gehe davon aus daß der verhurte Türsteher was abgezogen haben könnte.
Also, uns wurde unter Gewaltandrohung und schon herumschubsen verboten, uns nach dem Auftritt einfach irgendwo hinzusetzen!!!

Positiv ist für mich, daß ich jetzt nie mehr am WE zur Arschauer Straße zu gehen brauch, da ich alle anderen Läden da vorher schon behindert fand.
Man muss sich auch mal das ganze Konzept des Urban Sprees vor Augen führen, dort wird dick Reibach mit Rezitaten von "Street Art" gemacht und dann
wird man als Artist herumgeschubst und nach nem Auftritt eingeschüchtert und wer weiß wie noch sexistisch traktiert, nur weil irgendwer u.a. oben an
die eh schon bekritzelte Wand gemalt hat (auch das wurde uns als "Hauptverantwortlichen" [sic!]) vorgeworfen.

Urban Spree - nie wieder.
Hoffentlich gibts bald ne Flutkatastrophe und die Spree flutet einfach das ganze RAW-Gelände mitsamt den ganzen Hippstern und Hurensöhnen, die da am
WE rum"verkehren".

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